Release von The Elder Scrolls 6: Warum wir uns Sorgen machen sollten

The Elder Scrolls ist ein langlebiges Franchise. Jeder Ableger kam bei der Spielerschaft rund um den Globus unfassbar gut an. Das könnte sich mit The Elder Scrolls 6 ändern und wir sagen dir warum.

Auftreten, abliefern: Auf der E3 2018 stahl TES 6 dem eigentlich Star Starfield vollkommen die Show. Standing Ovations gab es für Todd Howard und den Teaser.

Die Frage nach der Qualität stellt sich aber bislang niemand. Ist ja auch eigentlich Quatsch oder? Bis zum Release vergehen vermutlich noch Jahre, wer wagt es also zu behaupten, The Elder Scrolls 6 steckt in einem Haufen Probleme? Wir tun das.

Geld > Service: Blicken wir in die kürzliche Vergangenheit von Bethesda. Fallout 4 kam nicht besonders gut bei der Community an. Sein Quasi-Nachfolger Fallout 76 kam nicht nur nicht gut an, es ist bis heute leer, ein Bugfest, übersäht und durchzogen von Mikrotransaktionen und indiskutablen Pay-To-Win Mechaniken.

Bethesda tut derweilen so, als sei das alles nicht problematisch und veröffentlicht weiter Möglichkeiten, damit du dein hart verdientes Geld zum Vault-Fenster rauswerfen kannst. Und ja Bethesda, wir erinnern uns alle an die unverschämte Collector’s Edition.

Tacheles: Was hat das mit The Elder Scrolls 6 zu tun?

Es kommt gar nicht darauf an, wo Bethesda etwas falsch macht, sondern was sie falsch machen. Natürlich bietet ein Online-Spiel mehr Fläche für Mikrotransaktionen, Bugs und andere Reibungsflächen zwischen Spieler und Entwickler, als ein Singleplayer Spiel. Das alles wäre aber behebbar, nur nicht für Bethesda.

Und Mikrotransaktionen passen gar nicht zu The Elder Scrolls? Dann wirf mal einen Blick nach Cyrodil und erspiele dir eine Pferderüstung — ach warte.

pferderüstung oblivion
Gold sollte sie für den Preis auch sein!

Bethesda ist ein börsenorientiertes Unternehmen und das ist per se auch kein Problem, aber in den letzten Jahren haben sie nichts bewiesen, als das sie vollständig von Geld korrumpiert sind. Eine positive Quartals-Bilanz ist wichtiger als die Zufriedenheit der Kunden.

Es geht jedoch gar nicht nur um Geld. Es geht um die Qualität ihrer Spiele, die mit jedem Release weiter und weiter absinkt.

Dem Publisher ist die Kritik der Community daran beinahe gleich. Spieler fordern X und bekommen es unter Umständen nach einer Weile — gegen echtes Geld. Spieler fordern Y nicht: Bethesda liefert. Und ein Zeichen von Besserung gibt es nicht. Betrachten wir doch nur Fallout 1st, ein Premium-Abo für 120 € im Jahr, nachdem niemand gefragt hatte.

Aus dem Blauen heraus ohne Ankündigung erschienen, damit es keinen Raum zur Diskussion vor der Implementierung gibt. Eine Bindung auf Vertrauensbasis ist unserer Meinung ganz klar zerstört.

Das ist Bethesda heute…

…und genau das sollte dir und uns allen Sorgen bereiten.

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