This Land Is My Land – Fünf Tipps für einen leichten Einstieg

Den Wilden Westen ein Mal aus Sicht der amerikanischen Ureinwohner erleben? Game Labs neuester Titel This land Is My Land bietet euch genau dieses Erlebnis. Da der Einstieg gar nicht so easy ist, geben wir dir einige Tipps an die Hand.

Als Chef für seinen Stamm Ressourcen sammeln, Lager übernehmen und Ländereien zurückerobern kann schon ein ziemlich stressiger Job sein. Nichtsdestotrotz stehst du in der Verantwortung, die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt zu treffen. Schließlich breiten sich die weißen Einsiedler immer weiter aus und nehmen dir und deinem Stamm den nötigen Lebensraum.

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Indianer-RPG This Land Is My Land startet in die Early Access

Wir haben uns nun etliche Stunden in den Early Access Titel geworfen, um dir ein paar Tipps geben zu können, welche dir besonders in den ersten Stunden das Leben erleichtern sollen.

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In This Land Is My Land ist bereits die Wahl des Namens sehr wichtig, da dieser diverse Veränderungen an den anfänglichen Werten und Perks reguliert.

Dem Kind einen Namen geben!

Wichtiger denn je: Jeder, der beispielsweise mal ein MMO gespielt hat, weiß, wie schwer es manchmal sein kann, einen passenden Namen zu finden. This Land Is My Land ist zwar kein MMO, trotzdem ist die Wahl des richtigen Namens in diesem Fall noch viel, viel wichtiger. Der Name entscheidet hier, welche Stats und Fähigkeiten dein Häuptling zu Beginn des Spiels haben soll. Je nachdem, wie du dich nennst, startest du beispielsweise mit erhöhter Lebensenergie, mehr Tragkraft, mit besonderen Fähigkeiten oder auch mit einer Kombination aus eben diesen. Auch die jeweiligen Werte dieser Stats können sich unterscheiden.

So funktioniert es: Dahinter steht ein Algorithmus, welcher je nach Länge, Schreibweise und Anzahl sowie Bedeutungen des jeweiligen Wortes bestimmt, welche Fähigkeiten du erhältst. Dabei gibt es auch Worte und Kombinationen, welche dir negative Werte bescheren können. Daher teste einfach alles Mögliche aus und schaue, was dir diese für Werte vorgeben. Erhöhte Werte für Lebenspunkte, Tragkraft oder Skillpunkte haben sich in meinem Spiel bewehrt. Ein Plus an Krieger kann beispielsweise vernachlässigt werden, da man durch das Überzeugen anderer neutraler Stämme relativ schnell neue Stammes-Mitglieder gewinnen kann.

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This Land Is My Land bietet dir ein sehr umfangreiches Crafting System, dass du im Laufe des Spiels durch Skillpunkte erweitern kannst.

Mikromanagement im Lager

Sobald du einen passenden Namen gefunden und die ersten Minuten damit verbracht hast, Bogen und Pfeile herzustellen, solltest du den Nachschub sichern. This Land Is My Land bietet dir die Möglichkeit, ein wenig Mikromanagement zu betreiben. Unter anderem solltest du ein bis zwei Krieger losschicken, um weitere Ressourcen zu sammeln. Sobald du diese über das Menü mit Pfeil und Bogen ausgestattet hast, kannst du diese auf die Suche nach bestimmten Dingen schicken.

Befehlige dein Volk: Anfangs ist es sinnvoll, wenn deine Krieger Holz und Flachs sammeln, um weitere Bögen und Munition herstellen zu können. Ebenfalls im Lagermenü kannst und solltest du Aufgaben vergeben. Ist genug Holz und Flachs vorhanden, kannst du beispielsweise bestimmen, dass deine Leute selbstständig neue Bögen bauen und diese ins Lager schmeißen.

Später kannst du deine Krieger auch auf die Jagd schicken, um tierische Ressourcen sammeln zu lassen. Diese sind unter anderem wichtig für das besiedeln weiterer Gebiete. Stelle also immer sicher, dass deine Krieger nicht anfangen, in der Nase zu bohren oder zu viel Friedenspfeife zu rauchen.

this land is my land camp campfire storage home
Du bist als Häuptling verantwortlich für deinen Stamm und seinem Fortbestand.

Strategische Knotenpunkte! Nachdem der Fortbestand deines Lagers gesichert ist, möchtest du ja bestimmt auch endlich auf Eroberungsstreifzug gehen. Sobald du losziehst, wirst du überall auf kleine Unterschlüpfe stoßen, die du aktivieren, beziehungsweise das dortige Lagerfeuer entzünden solltest. Diese sind extrem praktisch, da du zum einen zwischen den Lagern die Schnellreise-Funktion nutzen kannst, zum anderen aber auch dein Inventar leeren und auf die anderen Lager verteilen kannst. Sobald du deine maximale Tragekapazität überschritten hast, bist du zwar immer noch mobil, aber bedeutend langsamer. Daher solltest du dein Inventar regelmäßig leeren und wichtige Items an ein Lager schicken.

Die Macht der Überzeugung: Neben den kleinen Unterschlüpfen findest du auch etliche kleinere, neutrale Lager, in denen du weitere Krieger für deine Sache gewinnen kannst. Sofern dein Karma nicht zu gering ausfällt, lassen sich diese sehr leicht überzeugen. Von nun an kannst du dieses Lager so nutzen, wie jedes andere auch und deine Krieger zum Sammeln losschicken oder die Schnellreise nutzen.

Wir empfehlen dir zu Beginn, dich auf den Rücken eines Pferdes zu schwingen und viele Krieger anzuheuern. Im späteren Spielverlauf kann es passieren, dass sich dein Karma Wert stark reduziert und sich manche Krieger deiner Sache nicht mehr anschließen wollen.

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Du entscheidest, ob du lieber im Verborgenen agierst oder ein besetztes Lager lieber mit Feuerkraft einnimmst.

Gewalt ist keine Lösung!

All das Mikromanagement und Lager erobern bringt natürlich nicht viel, wenn sich der weiße Mann immer weiter ausbreitet. Aber bevor du dich und deine Kollegen jetzt bis auf die Zähne bewaffnest und alles über den Haufen mähst, halte bitte kurz ein. Es ist sinnvoller, dich im Schutze der Dunkelheit ins Lager zu schleichen und die Einsiedler nach Informationen auszuquetschen und danach lediglich K.O. zu hauen. Diese Vorgehensweise hat mehrere Vorteile.

Zum einen reduziert jeder getötete Gegner dein Karma. Wie bereits erwähnt, benötigst du einen gewissen Karma Wert, um mehr Krieger für deinen Stamm zu gewinnen. Sinkt dieser Wert zu stark, wollen sich diese dir irgendwann nicht mehr anschließen.

Wissen ist Macht: Durch das mehr oder weniger unfreiwillige Interview erfährst du zudem ab und zu wichtige Informationen zu bestimmten Personen, Gruppen oder Aufgaben. Haben sie alles erzählt, kannst du ihnen einmal kräftig eine mitgeben und dich an ihrem Hab und Gut bereichern, ohne deinen Karmawert zu reduzieren.

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In This Land Is My Land hast du es nicht nur mit menschlichen Gegnern zu tun. Auch die Flora und Fauna trachtet das ein oder andere Mal nach deinem Leben.

Loot, Loot, und noch mehr Loot! Hast du ein Lager gesäubert, solltest du alles durchsuchen, was du findest. Jede noch so kleine Kiste und jeder K.O. geschlagene oder auch getötete Gegner sollte geplündert werden. Hier findest du nicht nur viele Waffen, Munition und Craftingmaterialien, sondern gelegentlich auch Notizen und Briefe. Diese bescheren dir eine neue Nebenaufgabe. Bei Abschluss erhältst du wichtige Skillpunkte, durch die du deinen Häuptling weiter verbessern kannst.

Das Plündern fordert natürlich auch seinen Tribut. Überschreitest du deine maximale Tragkraft, kannst du dich nur noch gehend fortbewegen und auch keine Pferde nutzen. Dies ist zwar wirklich nervig, solltest du aber in Kauf nehmen. Die gesammelten Items können schließlich im Lager aufbewahrt und für die Produktion von weiteren Waffen und Gegenständen genutzt werden. Daher ist es auch nützlich, alle Lager in der unmittelbaren Nähe bereits besucht und aktiviert zu haben, um die jeweiligen Rückwege möglichst kurz zu halten.

Natürlich gibt es noch viel, viel mehr in der Welt von This Land Is My Land zu entdecken und zu beachten. Mit diesen Tipps solltest du aber auf jeden Fall in den ersten Stunden einen leichteren Start haben. Wir bleiben ebenfalls am Ball und werden uns weiterhin durch die Early-Access-Phase kämpfen und dich mit wichtigen Informationen versorgen.

QuelleSteam

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Steven Clark
Steven ist bereits seit Anbeginn der Zeit ein leidenschaftlicher Gamer. Groß geworden mit C64 und NES hat er sich durch so ziemlich jedes System gespielt. Er liebt Horror und Action Games, bezeichnet sich jedoch auch als Teilzeit-Videospiel-Masochist, wenn er sich mal wieder durch die Welten der FromSoftware Spiele stirbt.

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